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Geozonen-, Wetter- und Umfeld-Check für UAS-Betrieb in Deutschland

DroneFlightCheck wertet DIPUL/DFS-Geozonen, Wetterdaten und Geomagnetik an jedem Punkt in Deutschland aus – direkt im Browser, ohne Server, ohne Konto.

Beispielhafte Prüfung · Werte fiktiv

Was die App prüft

Vier Datenquellen, ein Ergebnis

Jede Standortprüfung fasst mehrere amtliche und offene Datenquellen live zusammen.

Geozonen nach § 21h LuftVO

Kontrollzonen, Flugbeschränkungs- und Flugverbotsgebiete, kritische Infrastruktur und mehr – abgefragt direkt an der von dir gewählten Koordinate, inklusive Hinweisen zu Allgemeinen Erlaubnissen (AE) je Bundesland.

Quelle: DIPUL / DFS GeoServer (OGC WMS/GetFeatureInfo)

Wetter & Flugbedingungen

Wind nach Höhe (10/80/120 m), Böen, Sicht und Niederschlag – die Werte, die für die Flugentscheidung zählen, nicht nur die allgemeine Wettervorhersage.

Quelle: Open-Meteo

Geländehöhe

Höhenprofil am gewählten Punkt für eine realistische Einschätzung der Flughöhe über Grund (AGL), nicht nur über Meeresspiegel.

Quelle: opentopodata

Geomagnetische Aktivität

Aktueller Kp-Index als Hinweis auf mögliche GPS-/Kompass-Störungen durch geomagnetische Stürme – relevant für die Navigationsgenauigkeit deiner Drohne.

Quelle: NOAA SWPC

Prinzip

Warum DroneFlightCheck

Drei technische Entscheidungen, die das Projekt von den meisten anderen Flugzonen-Tools unterscheiden.

  1. Vollständig client-seitig

    Standort, Route und Ergebnisse der Prüfung selbst verlassen nie deinen Browser in Richtung eines eigenen Servers – dafür gibt es kein Backend, das mitschneiden könnte, wo und wann du fliegst. Nur das optionale Konto (gespeicherte Berichte/Spots) läuft über ein eigenes Backend.

  2. Direkte Behördenquellen

    Geozonen kommen per OGC WMS/GetFeatureInfo direkt vom DIPUL/DFS-GeoServer – keine zwischengespeicherte, möglicherweise veraltete Kartenkopie eines Drittanbieters.

  3. Kostenlos, Kernfunktion ohne Konto

    Kein Login, keine E-Mail-Adresse, keine Bezahlschranke für die Prüfung selbst. Nur wer den Prüfbericht als PDF speichern oder einen Spot teilen möchte, legt dafür ein kostenloses Konto an.

Ablauf

So funktioniert's

  1. 01

    Als App installieren (optional)

    Im Browser-Menü „Zum Home-Bildschirm“ (iOS, über den Teilen-Button) bzw. „App installieren“ (Android) wählen – danach startet DroneFlightCheck vom eigenen Icon im Vollbild, ganz ohne Adressleiste. Kein App Store nötig, funktioniert genauso gut direkt im Browser.

  2. 02

    Standort wählen

    Adresse, Ort oder Koordinate eingeben, oder direkt auf der Karte einen Punkt setzen.

  3. 03

    Ergebnis prüfen

    Verdikt, maximale Flughöhe und betroffene Geozonen erscheinen in Sekunden, inklusive AE-Hinweisen je Bundesland.

  4. 04

    Spot speichern & Bericht exportieren

    Punkt als Spot speichern (kostenloses Konto) – daraus lässt sich jederzeit der Prüfbericht als PDF erzeugen oder der Spot geteilt werden. Die Einschätzung ist automatisch abgeleitet und ersetzt keine Rechtsberatung; bindend bleibt DIPUL.

Roadmap

Was als Nächstes kommt

DroneFlightCheck wird aktiv weiterentwickelt. Diese Punkte sind konzeptionell fertig und stehen zur Umsetzung an.

  • Landschaftsschutzgebiete

    Geplant

    Zusätzliche Geozonen-Kategorie neben den bestehenden DIPUL-Ebenen – braucht eine eigene Datenquelle, da nicht Teil des DIPUL-WFS.

  • Vollständige NOTAM-Rohtexte

    Geplant

    Ausführliche Original-NOTAM-Texte statt nur der abgeleiteten Sperrgebiets-Ebene – erfordert DFS-AIS-Zugang oder einen kostenpflichtigen Dienst.

FAQ

Häufige Fragen

Ersetzt DroneFlightCheck eine offizielle Genehmigung?

Nein. Das Ergebnis ist automatisch aus DIPUL-Daten abgeleitet und dient der Einschätzung vor dem Flug – bindend ist ausschließlich DIPUL selbst sowie die zuständigen Behörden. Bei Unklarheiten gilt: im Zweifel nachfragen.

Funktioniert die App offline?

Teilweise: Nach jeder Punktprüfung legt die App automatisch Kartenkacheln und Geozonen für den Umkreis ab, sodass Karte, Zonenanzeige und Höhenberechnung danach auch ohne Verbindung funktionieren. Live-Angaben wie Wetter, NOTAM-Zeiträume und Schiffspositionen benötigen weiterhin eine Internetverbindung, da sie live von DIPUL/DFS, Open-Meteo & Co. abgefragt werden.

Welche GeoServer-Layer werden abgefragt?

Die App nutzt OGC WMS/GetFeatureInfo-Abfragen gegen den DIPUL/DFS-GeoServer (uas-betrieb.de) für die aktuell veröffentlichten Geozonen-Layer nach § 21h LuftVO.

Wie aktuell sind die Geozonen-Daten?

Die Abfrage erfolgt live gegen den DIPUL/DFS-GeoServer bei jeder Standortprüfung – es wird keine eigene, zwischengespeicherte Kopie der Geozonen vorgehalten.

Welche Daten werden gespeichert?

Standort- und Prüfabfragen laufen client-seitig direkt gegen die jeweiligen Datenquellen (DIPUL/DFS, Open-Meteo, opentopodata, NOAA SWPC). Es gibt keinen eigenen Server, der diese Abfragen protokolliert.